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Wissen.
Verantwortung.
Veränderung.
Auf Erfahrung und Kompetenz aufgebaut:
QTaHG – die Qualifizierung für Täterarbeit bei Häuslicher Gewalt. Ein strukturiertes Weiterbildungsangebot für Fachkräfte, die ihre Kompetenzen in einem anspruchsvollen Arbeitsfeld
vertiefen möchten.
Professionelle Täterarbeit. Fundiert qualifiziert. Im Kontext neuer gesetzlicher Anforderungen an den Gewaltschutz.
Professionelle Täterarbeit braucht fundierte Qualifizierung.
Über QTaHG
Die Arbeit mit Menschen, die häusliche Gewalt ausüben, stellt hohe fachliche und persönliche Anforderungen. QTaHG schafft einen Rahmen für die vertiefte Auseinandersetzung mit professioneller Haltung, Verantwortung und Handlungskompetenz.
Verantwortung in den Mittelpunkt stellen
01 / HALTUNG
Die eigene professionelle Rolle reflektieren und verantwortliches Handeln im Kontext häuslicher Gewalt stärken.
02 / PRAXIS
Kompetenzen weiterentwickeln
Fachliches Wissen mit der Reflexion herausfordernder Situationen und dem Transfer in die Praxis verbinden.
03 / Austausch
Perspektiven verbinden
Unterschiedliche fachliche Erfahrungen zusammenbringen und interdisziplinären Austausch ermöglichen.
Diese drei Schwerpunkte beschreiben die kommunikative Positionierung. Die verbindlichen Lernziele und Inhalte werden mit dem finalen Curriculum ergänzt.
Neue gesetzliche Rahmenbedingungen. Wachsende fachliche Verantwortung.
GEWALTSCHUTZ IM WANDEL
Mit dem Gewalthilfegesetz werden Schutz, Beratung und Prävention bei häuslicher und geschlechtsspezifischer Gewalt weiter gestärkt. Ab 2027 übernehmen die Länder zusätzliche Verantwortung für ein bedarfsgerechtes Hilfesystem.
Dabei ist auch die Arbeit mit gewaltausübenden Personen ein wichtiger Bestandteil der Gewaltprävention. Umso bedeutender sind Fachkräfte, die über fundiertes Wissen, eine reflektierte Haltung und praxisorientierte Handlungskompetenz verfügen.
Gesetztesänderung 2027
Gewalthilfegesetz
Ein weiterer Schritt zum Ausbau eines verlässlichen Hilfesystems
mit Prävention und Täterarbeit als wichtigen Bestandteilen.
Unsere Qualifizierung vermittelt Fachkräften das Wissen und die Methoden, um Menschen, die Gewalt ausüben, professionell zu begleiten, Verantwortungsübernahme zu fördern und gewaltfreie Handlungsalternativen zu entwickeln – mit dem Schutz betroffener Personen als zentralem Maßstab.
QTaHG – Qualifizierung für Täterarbeit bei Häuslicher Gewalt richtet sich an Menschen, die sich beruflich mit Täterarbeit bei häuslicher Gewalt befassen oder sich für dieses Arbeitsfeld qualifizieren möchten.
Für Einzelpersonen und Fachkräfte
Die modulare Qualifizierung bietet eine strukturierte Möglichkeit, sich fachlich weiterzuentwickeln und die eigene berufliche Praxis zu reflektieren.
Verantwortung verbindet
Für Einrichtungen und Teams
Gemeinsam gegen häusliche Gewalt
Neben der regulären Durchführung sind auch Inhouse-Schulungen vorgesehen. Umfang, Inhalte und Rahmenbedingungen werden individuell abgestimmt.
Aufbau & Inhalte
Sieben Module. Unterschiedliche Perspektiven. Ein gemeinsames Ziel.
Professionelle Täterarbeit erfordert fachliches Wissen, reflektiertes Handeln und ein differenziertes Verständnis von Gewalt, ihren Ursachen und Auswirkungen. Das Qualifizierungsprogramm verbindet theoretische Grundlagen mit praxisorientierten Methoden und unterschiedlichen fachlichen Perspektiven.
In sieben aufeinander abgestimmten Modulen erwerben die Teilnehmenden Kompetenzen, um gewaltbezogene Verhaltensweisen besser einzuordnen und professionelle Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln.
Zeitraum
ca. 3- 6 Monate
Im Mittelpunkt stehen Grundlagen der Empathie- und Kompetenzvermittlung. Die Teilnehmenden beschäftigen sich mit Voraussetzungen gelingender pädagogischer und sozialer Arbeit sowie der Förderung sozialer und emotionaler Kompetenzen.
Das Modul behandelt Entstehungsbedingungen und Erscheinungsformen dissozialen Verhaltens sowie Jugendgewalt und suchtbezogene Problemlagen und deren Bedeutung für die professionelle Arbeit.
Unterschiedliche kulturelle Hintergründe und psychische Erkrankungen können die professionelle Arbeit vor besondere Herausforderungen stellen. Das Modul beschäftigt sich mit dem Erkennen, Verstehen und angemessenen Handeln in entsprechenden Situationen.
Digitale Lebenswelten prägen Einstellungen, Kommunikation und Verhalten. Thematisiert werden Jugendkulturen, die Bedeutung digitaler Medien und Games sowie der professionelle Umgang mit Medienkonsum.
Das Modul erweitert die Qualifizierung um geschlechterbezogene Perspektiven und Frauenarbeit. Es bietet Raum für die Reflexion von Geschlechterrollen und ihrer Bedeutung für Gewaltprävention und Täterarbeit mit Mareike van Elsacker.
Die erarbeiteten Inhalte werden in die praktische Anwendung übertragen. Im Mittelpunkt stehen die Entwicklung und Vorstellung eigener Konzepte sowie konkrete Fragestellungen des Gewaltschutzes.
Die Abschlussprüfung führt die erworbenen Kenntnisse und Kompetenzen zusammen. Prüfungsanforderungen und die genaue Bezeichnung des Abschlusszertifikats werden noch bekannt gegeben.
Theorie verstehen. Praxis gestalten.
Die Qualifizierung verbindet fachliche Grundlagen, unterschiedliche Perspektiven und die praktische Anwendung des erworbenen Wissens. Ziel ist es, die Teilnehmenden in ihrer professionellen Handlungskompetenz zu stärken.
Unser Anspruch
Umfang
Sechs Module
Format
Präsenzqualifizierung
Abschluss
Prüfung im letzten Modul
Fachliche Erfahrung trifft strukturierte Weiterbildung.
Kompetenz & Zusammenarbeit
QTaHG entsteht in Zusammenarbeit von Via Nova Akademie und AGT-SH. Beide stehen hinter der Entwicklung des Qualifizierungsangebots und übernehmen verschiedene inhaltliche und organisatorische Aufgaben. Der Hauptansprechpartner für die QTaHG ist Christian Scholz.
Erfahrenes Dozententeam und Praxiswissen vereint
Fachlicher Kompetenzgeber im Bereich Täterarbeit bei häuslicher Gewalt.
Über 25 Jahre Erfahrung
Via Nova Akademie sorgt für die Infrastruktur und Abwicklung
Organisation und Verwaltung Aus einer Hand
Partnerin des Qualifizierungsprogramms und Ansprechpartnerin im organisatorischen Kontext.
Das QTaHG-Dozententeam
Erahrung Aus Theroie und Praxis

Diplom-Pädagoge & Programmleitung
Christian Scholz
Gründer und langjähriger Leiter der AGT-Trainerausbildung. Seit 1996 als Anti-Gewalt-Trainer tätig, mit umfangreicher Erfahrung in der Arbeit mit gewalttätigen Menschen und in der Gewaltprävention.

Sozialpädagogin · Genderforschung & Gewaltschutz
MAREIKE VAN ELSACKER
Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der HAW Kiel mit Erfahrung in der Frauenberatung, der Prävention geschlechtsspezifischer Gewalt und der Entwicklung von Gewaltschutzkonzepten.

Diplom-Psychologin · Schul- und Kommunikationspsychologie
Kathrin Behrens
Schulpsychologin mit Erfahrung in der Kinder- und Jugendhilfe sowie in der Arbeit mit Gewalttätern. Schwerpunkte sind psychologische Beratung, Krisenintervention und Kommunikation.

Rechts- & Kriminalpsychologie
PROF. DR. LARS RIESNER
Wissenschaftler mit Schwerpunkten in der Entstehung und Prävention von Aggression und Kriminalität, der Arbeit mit jungen Intensivtätern sowie der Evaluation von Präventionsmaßnahmen.

Soziologie · Sozialwissenschaften
PROF. DR. BRITTA THEGE
Sozialwissenschaftlerin mit internationalem akademischem Hintergrund und Studienabschlüssen in Soziologie, Politikwissenschaften und Psychologie.

Diplom-Psychologe · Medienpsychologie
Nicolas Hoberg
Mitbegründer von Behind The Screens und Experte für die Psychologie digitaler Spiele. Seine Schwerpunkte liegen auf Mediennutzung, digitalen Lebenswelten und mentaler Gesundheit.

Soziale Arbeit · Psychische Gesundheit & Prävention
KATHRIN BAUER, M.A.
Sozialarbeiterin mit Erfahrung im sozialpsychiatrischen Dienst. Ihre Schwerpunkte sind Suchtprävention, Traumapädagogik, Krisenintervention und systemisch orientierte Fallarbeit.

Deeskalation · Achtsamkeit & pädagogische Praxis
HANS-PETER DANNENBERG
Achtsamkeitstrainer und Meditationslehrer mit langjähriger Erfahrung in der Kinder-, Jugend- und Familienhilfe sowie im sozialpsychiatrischen Krisendienst.

Verwaltung
Susann Krause
Frau Susann Krause übernimmt die Koordination, Planung und Verwaltung des Programms und ist die organisatorische Ansprechpartnerin für QTaHG.
Dieses Team vereint jahrzehntelange Erfahrung in der praktischen Täterarbeit mit wissenschaftlicher Fundierung.
Anmeldung zur Qualifizierung
Teilnahme
Jetzt für den Qualifizierungsstart 2027 anmelden – und fachliche Kompetenzen für die Weiterentwicklung professioneller Täterarbeit stärken.
Die Buchung der Qualifizierung wird über Via Nova abgewickelt. Hier finden Sie alle Informationen, Preise und Termine.
QTaHG auch als Inhouse-Schulung.
Für Organisationen
Für Einrichtungen und Teams sind individuelle Inhouse-Formate vorgesehen. Inhalte, Umfang, Ort und zeitlicher Rahmen können im persönlichen Gespräch geklärt werden.
Sie planen eine Qualifizierung für Ihr Team? Sprechen Sie
uns an – wir besprechen gemeinsam den passenden Rahmen.
Gut zu wissen.
Häufig gestellte Fragen
Die Qualifizierung richtet sich an Fachkräfte, die sich beruflich mit Gewaltprävention, Täterarbeit und dem Umgang mit gewaltbezogenen Verhaltensweisen beschäftigen. Sie vermittelt fachliche Grundlagen und praxisorientierte Handlungskompetenzen.
Das Programm behandelt Empathie- und Kompetenzvermittlung, dissoziales Verhalten und Jugendgewalt, interkulturelle Kompetenz, psychische Erkrankungen, digitale Lebenswelten, Gender und Frauenarbeit sowie die praktische Konzeptentwicklung im Gewaltschutz.
Das Programm umfasst sieben aufeinander abgestimmte Module. Fachliche Grundlagen, unterschiedliche Perspektiven und praxisorientierte Methoden werden miteinander verbunden. Den Abschluss bildet ein Prüfungsmodul.
Die Qualifizierung wird von Dozentinnen und Dozenten mit unterschiedlichen fachlichen Hintergründen begleitet. Dazu gehören unter anderem Psychologie, Pädagogik, Sozialwissenschaften, Medienpsychologie und Gewaltschutz.
Ziel ist es, Fachkräfte in ihrer professionellen Handlungskompetenz zu stärken. Die Teilnehmenden lernen, gewaltbezogene Verhaltensweisen differenziert einzuordnen, eigene Handlungsmöglichkeiten zu reflektieren und fachlich fundierte Ansätze für ihre berufliche Praxis zu entwickeln.
Das Gewalthilfegesetz stärkt den Ausbau von Schutz-, Beratungs- und Präventionsstrukturen. Dazu gehören auch Maßnahmen, die sich an gewaltausübende Personen richten. QTaHG vermittelt fachliche Kompetenzen für diese anspruchsvolle Arbeit. Die Qualifizierung ist jedoch keine gesetzlich vorgeschriebene Zertifizierung.
Neues Programm.
Bewährte Expertise.
Erahrung Die Weiterwirkt
QTaHG ist neu konzipiert. Dahinter stehen jedoch Dozentinnen und Dozenten, die ihre fachliche und didaktische Kompetenz bereits in zahlreichen Fortbildungen unter Beweis gestellt haben.
Fundiertes Fachwissen, praxisnahe Methoden und eine wertschätzende Lernatmosphäre: Diese Erfahrungen haben Teilnehmende aus bisherigen Qualifizierungsangeboten mit Dozentinnen und Dozenten unseres Teams gemacht.

Sie haben Fragen? Wir freuen uns auf den Austausch.
Kontakt
Ob Teilnahme, organisatorische Fragen oder eine individuelle Inhouse-Schulung – nehmen Sie Kontakt mit dem QTaHG-Team auf.



